Plasmapherese-Therapie in der Neurologie


Helmar C. Lehmann, Bernd C. Kieseier, Gerd R. Hetzel, Bernd Grabensee und Hans-Peter Hartung, Düsseldorf

Die Plasmapherese ist ein Behandlungsprinzip, das in der Neurologie schon seit Jahren mit Erfolg eingesetzt wird. Das Spektrum neurologischer Störungen, die effektiv und sicher mit einer Plasmapherese behandelt werden können, besteht im Wesentlichen aus autoimmunvermittelten, oft mit pathologischen Autoantikörpern assoziierten Erkrankungen, wie beispielsweise dem Guillain-Barré-Syndrom, der chronisch inflammatorischen Polyneuropathie oder der Myasthenia gravis. Als therapeutisches Prinzip wird dabei eine relevante Reduktion pathogenetischer Faktoren im Plasma angenommen. Mehrere große randomisierte Therapiestudien konnten dabei eine therapeutische Wirksamkeit der Plasmapherese bei diesen Erkrankungen belegen. Der vorliegende Artikel gibt eine Übersicht über den Stellenwert der therapeutischen Plasmapherese in der Neurologie unter besonderer Berücksichtigung aktueller Studien.
Arzneimitteltherapie 2004;22:82-90.

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