Asymptomatische Bakteriurie


Zusammenfassung der Leitlinien der Infectious Diseases Society of America (IDSA)

Dr. Barbara Kreutzkamp, München

Eine asymptomatische Bakteriurie ist bei Schwangeren mit einem erhöhten Risiko für eine Pyelonephritis und bei Patienten nach einer transurethralen Prostataresektion mit einem erhöhten Risiko für Bakteriämie oder Sepsis assoziiert. Ein Screening und gegebenenfalls eine Behandlung ist bei diesen Personengruppen indiziert. Bei anderen Patientengruppen, zum Beispiel Diabetikern, Patienten mit Rückenmarkverletzungen oder Dauerkatheter-Trägern, sind Screening und Therapie überflüssig. Dies sind die wichtigsten Aussagen der neuen Richtlinien der Infectious Diseases Society of America zum Management der asymptomatischen Bakteriurie. Die Leitlinie wurde in Clinical Infectious Diseases 2005;40:643–54 veröffentlicht.
Arzneimitteltherapie 2005;23:296–9.

Liebe Leserin, lieber Leser, dieser Artikel ist nur für Abonnenten der AMT zugänglich.

Sie haben noch keine Zugangsdaten, sind aber AMT-Abonnent?

Registrieren Sie sich jetzt:
Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sich mit Ihrer E-Mail Adresse und Ihrem gewählten Passwort anmelden.

Jetzt registrieren