Denosumab – das erste Biologikum in der Osteoporosetherapie


Grundlagen, Wirksamkeit und Indikationen

Johann D. Ringe, Leverkusen

Die Entdeckung des RANK-/RANKL-/Osteoprotegerin-Signalwegs ist ein entscheidender Fortschritt im Verständnis des Knochenstoffwechsels. Das zweimal jährlich subkutan zu applizierende Biologikum Denosumab hemmt RANK-Ligand und steuert so die Osteoklastenaktivität. Die Daten der bislang größten im Bereich Osteoporose durchgeführten Studie (FREEDOM) belegen die Wirksamkeit und Sicherheit von Denosumab. Der Wirkstoff ist seit Mai 2010 zur Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen mit erhöhtem Frakturrisiko sowie zur Behandlung von Knochenschwund im Zusammenhang mit einer hormonablativen Therapie bei Männern mit Prostatakarzinom mit erhöhtem Frakturrisiko zugelassen. Im vorliegenden Beitrag werden die Pathogenese der postmenopausalen Osteoporose, der Wirkungsmechanismus von Denosumab sowie die Ergebnisse des klinischen Studienprogramms zusammengefasst. Weiterhin wird auf die Anwendung von Denosumab bei verschiedenen klinischen Ausgangssituationen eingegangen.
Arzneimitteltherapie 2011;29:142–8.

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