Osteoporose verschont Männer nicht


Johann D. Ringe, Leverkusen, Herbert Faber, Leverkusen, und Parvis Farahmand, Gießen

Die Mehrheit der Ärzte in Deutschland schätzt nach wie vor die Osteoporose als eine typische Frauenkrankheit ein. Weltweit wird jedoch die Osteoporose des Mannes als zunehmendes erhebliches Gesundheitsproblem eingestuft. Für Deutschland ist aufgrund epidemiologischer Erhebungen belegt, dass etwa 20% der 7,5 Millionen Osteoporosefälle in der Bevölkerung über 50-jährige Männer betreffen. Von diesen vermuteten 1,3 Millionen Männern wird jedoch ein großer Anteil nicht diagnostiziert und nicht behandelt. Für viele niedergelassene Ärzte bleibt ein Fall von männlicher Osteoporose in der eigenen Praxis etwas Ungewöhnliches. Diese Diagnose wird zu selten in Betracht gezogen, und bei den wenigen diagnostizierten Fällen bleibt die ursächliche Abklärung meist lückenhaft, sodass die Behandlung nicht selten inkonsequent oder sogar falsch erfolgt.
Arzneimitteltherapie 2017;35:169–72.

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